Das alte Gutsdorf Boek ist das südliche Tor zum Müritz-Nationalpark. Die Schriftstellerin Gertrud von le Fort (1876-1971) verbrachte ihre Kindheit auf dem Gut der Familie. An sie erinnert ein Gedenkstein im Ortszentrum. Vor Ort gibt es mehrere Restaurants und Cafés.


Gutshaus und Nationalpark-Information

Das Gutshaus in Boek ist ein zweigeschossiges klassizistisches Gebäude aus dem 19. Jh., das sich einst im Besitz der Familie le Fort befand. Das Gutshaus wir derzeit saniert. Im Obergeschoss soll nach der Sanierung eine Ausstellung zur Geschichte der Ritterschaft in Mecklenburg-Vorpommern am Beispiel der Familie le Fort einziehen. Heute beherbergt es eine Nationalpark-Information mit einer kleinen, auch für Menschen mit Sehbehinderung barrierefreien Ausstellung über den Naturraum Nationalpark  sowie einen Fahrrad-Verleih (Ostern, Mai-Okt. tgl. 10-17 Uhr).

St. Johannis Kirche

Am Wartehäuschen vorbei nach rechts und ca. 200 m die Boeker Landstraße entlang liegt auf der rechten Seite die neogotische St. Johannis Kirche, gebaut bis 1847 von dem Schinkel-Schüler Carl Anton Hermes. Die Orgel von 1853 gilt als älteste noch erhaltene Arbeit des Orgelbauers Wilhelm Sauer.

Wildpark Boek

Anderthalbstündige Kremserfahrten führen regelmäßig vom Ortszentrum in den 80 ha großen Wildpark mit einheimischem Rot- und Damwild.

Wanderung um die Boeker Senderwiese (ca. 5,5 km)

Nördlich von Boek wurde in den 1930er Jahren eine Sendeanlage mit vier großen und mehreren kleinen Masten errichtet. Dahinter befand sich ein Feldflugplatz. Die Masten wurden abgebaut. Auf dem Gelände gibt es heute Ferienunterkünfte. Über den ausgedehnten Wiesen kann man zahlreiche Vögel beobachten. Vom Ortszentrum führt ein Rad- und Wanderweg vorbei am Campingplatz mit Badestrand zum Sender (ca. 1 km). Etwa 500 m weiter links steht eine barrierefreie Aussichtsplattform am Müritzufer. Auf dem Radweg geht es weiter geradeaus Richtung Schwarzenhof, auf dem Wanderweg nach rechts zum Binnendünenfeld (ca. 1,5 km). Von dort wieder rechts zurück nach Boek.